Schnäppchen!

Samstag, 31. Januar 2009 | Autor:

Bei der heutigen “Geiz ist Geil”-Mentalität fällt doch ein solches Angebot direkt in’s Auge:

Räumungsverkauf bei Pasche - © oelbergblog.de

…ich hab direkt mal 10 Stück gekauft! :woot: ;-)

…allerdings: Auch wenn das sicherlich nicht jedermanns Preissegment ist, trotzdem schließt mal wieder ein Wuppertaler Traditionsgeschäft die Pforten.

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Lokalpatriot. Euphorisch. Bergisch.

Freitag, 9. Januar 2009 | Autor:

Nänänä, ich muss mal ‘ne Lanze brechen. *knacks* Stefan schreibt in seinem Artikel “Projekt 52: Deine Stadt” über das Tal der Wupper. Und das Wupperblog greift es auf und da kann ich dann auch nicht anders, nachdem der Frank auch ein paar Bilder beigesteuert hat. Und ich muss einfach mal ein wenig gegensteuern – einer muss ja den Verbrähmten geben. :-)

Und um im Kontext zu bleiben: Ich mag diese Stadt. Ich mag ihre schönen Seiten und ich mag die Gegensätzlichkeit, die Wuppertal besitzt. Die schäbigen Ecken. Den teilweise morbiden Charme. Keine Schönheit. Keine gefällige Stadt. Kein durchgeplantes, glattes Städtchen. Wie denn auch? Ein Chemiewerk aus historischen Gründen mitten in der Stadt. Viel Industrie mitten in der Stadt.  Wupper zugebaut und überbaut. Klar, Schindluder wurde getrieben mit der Stadt, in den 50gern, in den 60gern und auch noch heute. Aber ihr aus diesem Grund das Prädikat “nicht lohnenswert” zu geben, halte ich für völligen Quatsch. Und genau hier wird imho auch der Fehler gemacht. Wuppertal fehlt es nicht an Möglichkeiten. Wuppertal fehlt es nicht an Lebensqualität. Wuppertal fehlt es nicht an Naherholungsgebieten. Wuppertal fehlt es schlicht und einfach an Stadtmarketing!

Was man damit erreichen kann, sieht man hier auf dem Ölberg. Da wird zwischengenutzt, kommuniziert, gedruckt, gemarktet, gekünstlert, ausgestellt, gefeiert,  gelebt, gegessen, getrunken und gelacht. Und es wird vor allen Dingen eines: Ausgesprochen und weiterverbreitet. Von den Leuten auf dem Berg. Private Initiative. Und die Initiative der hier ansässigen Geschäfte, Unternehmen und Künstler. Und schon ist der Ölberg in aller Munde – und zwar positiv, und nicht, wie vor noch 25 Jahren, negativ behaftet.

Das fehlt Wuppertal. Der Universitätsstadt. Der Stadt der Bühne. Der Dichter. Der großen Namen. Der Industriekultur. Der Galerien und Austellungen. Der Kunst. Der Restaurants und Kneipen. Der grünen Hügel. Der Wälder und Wiesen.

Und bevor es nun heisst: Ja, aber die Bausünden… Ja, aber der Döppersberg. Meine Damen und Herren, klar ist das Mist. Schäbige Ecken gibt es überall. Auch hier. Gerade hier. Weil eben nur wenige was dran ändern wollen. Insofern schließt sich der Kreis zu Stefans Beitrag. Mund aufmachen. Ist wichtig.

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A Ruh’ is’!

Mittwoch, 24. Dezember 2008 | Autor:

Stadt leer. Alles zu. Ruhe kehrt ein. Zeit anzufangen, das Jahr Revue passieren zu lassen.

Ich wünsche euch allen geruhsame und entspannende Weihnachtstage. Feiert schön mit euren Lieben.

A Ruh´is´! - © oelbergblogger

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Hier scannen sie selber…

Freitag, 19. Dezember 2008 | Autor:

Uahgrs, ich habe es getan. Ich war im neuen Saturn. Das erste Mal. Wegens eines CD-Kaufs. Und ich schwöre, ich tue es nie wieder. Aber ich war entsetzt, da mein alter Lieblingsplattenhändler, sozusagen der Musikdealer meines Vertrauens, die Tore geschlossen zu haben scheint. Oder kann mir einer erklären, wo denn bitte ELPI hin ist? Schon traurig genug, dass die von der Herzogstraße in die unsagbare Rathausgalerie gezogen sind oder ziehen mussten. Aber da laufe ich eben in jene Galerie und da wo ich ELPI verortete, war nix mehr. Oder ich war einfach zu sehr im Einkaufsstress, und habe mich im Flur geirrt. Jeglicher Hinweis wird dankend angenommen!

Nun ja, ich also verwirrt und ensetzt, da bin ich also in den Saturn. Schöne Platte von Miles Davis als Geschenk gekauft und mich direkt noch mit ‘ner Charlie Mingus belohnt. Da gehe ich also zur Kasse und denke mir, sauber, wieso stehen 234 m lange Schlangen an den Kassen links und rechts und keiner steht inne Mitte? Taper also freudig in die Mitte und was muss ich sehen: Selbstscannerzahlereinpacknixdankeschönkassenautomaten. :-X Ne, iss klar. Ich such mir meinen Kram mangels Verkäufer ja eh schon selber zusammen. Da kann ich doch auch noch den Kassiererjob machen! Kein Ding, lieber Saturn, mach ich doch gerne. Deshalb gibt es auch keinen nur noch wenige Plattenläden im Tal. Wegen so einer Scheiße! Ich also mich dann brav in die Schlange gestellt, denn den Gefallen tue ich denen nicht. Und dann mal beobachtet. Da hüpfen so drei Mitarbeiter um die vier Selbstzahlerkassen und helfen den Leuten. Halt, nein, sie helfen denen nicht, sie versuchen zu helfen. Das System ist anscheinend nicht sonderlich ausgereift. Keiner von den Leuten, die es mit tatkräftiger Unterstützung versucht haben, haben ihren Bezahlvorgang erfolgreich abgeschlossen. Alle standen nach dem erfolglosem Versuch an einer der Kassen mit Menschen dahinter.

Und da war Bombenstimmung, kann ich euch sagen. :-D Und zu allem Überfluß hat eine solche Selbstscannerkasse noch eine Ampel oben angebracht: Grün – Gelb – Rot. Und je nach Verwirrungszustand des System blinkt es lustig in allen Farben und teilt den Umstehenden mit, das der jeweilige Kunde Kassierer wohl grad zu blöde ist, das System zu bedienen. Nach 15 Minuten Wartezeit hatte ich dann auch meine beiden CDs bezahlt und war wieder draussen. Und da bleibe ich auch. Soviel steht fest.

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