Feiner Sonntag.

Sonntag, 17. August 2008 | Autor:

Heute war ein ausgesprochen feiner Sonntag. Der Samstag war auch fein und, vor allen Dingen, sehr lang. Das lag an der gestrigen Geburtstagsparty der Kneipe in der Aue, bei der ich zugegen war. Aber das war eigentlich schon der Anfang des feinen Sonntags, denn so ein Rührei mit Schinken und Kaffee wirkt morgens um 05:30 Wunder. :smile: Und dann war da eine eigentlich zu kurze Nacht ein eigentlich zu kurzer Mittagsschlaf, mit dem Ausblick um 13:00 wieder mit dem Fahrrad im Zug nach Köln sitzen zu müssen. Hört sich nach Qual an, war es auch und nun fragt sich der geneigte Leser, wo genau denn jetzt der feine Sonntag bleibt. Genau das habe ich mich heute um 11:30 auch gefragt, als ich mich aus den Federn geschält habe. Kaffee hilft da auch nix, zu mindestens nicht bei mir, wo ich doch eh zuviel Kaffee saufe. Aber die Bewegung hilft! Die Fahrt zum Bahnhof hat schon 40% der Lebensgeister geweckt – der folgende Kaffee auf dem Bahnsteig half nochmals 10% der Geister in die Puschen zu kommen. Die Fahrt zum Rheinufer Richtung Köln-Weiß hat dann endlich alle aufgeweckt. :lol:

Dort begann der feine Sonntag in Form einer kleinen Grillparty, ganz entspannt am Rheinufer bei schönem Wetter, Würstchen, Bierchen (Konterbier hilft wirklich gegen den Rest Kopfschmerz – erstaunlich :wink: ), Schnitzelchen und lecker Salätchen. Und ganz entspannt mit vollem Bauch im Sand gelegen, die Seele baumeln lassen, mal ne Stunde Schlafen und nette Leute um einen rum. Was könnte besser sein?

Jetzt sitz ich hier wieder im Tal und bin entspannt und satt. Und froh, dass ich mich heute aus dem Bett geworfen habe. :smile:

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Die Trittstufe!

Dienstag, 15. Juli 2008 | Autor:

Schon mal mit dem ICE nach Berlin gefahren? Oder von Berlin mit dem selbigen nach Wuppertal? Ja? Fein! Ich hatte jetzt am Wochenende mal wieder das Erlebnis. Das ist ja eigentlich eine feine Sache, meist auch relativ unkompliziert und auch relativ ;) pünktlich. Aber kurz nach bzw. kurz vor Wuppertal muss ich immer schmunzeln, nämlich wenn der Zug Hagen erreicht. Denn just in diesem Moment kommt die Durchsage, dass “in Hagen die unterste Trittstufe nicht ausgefahren werden kann”. Und jedes Mal nehme ich mir eigentlich vor, mir das mal anzuschauen, habe es aber bis heute nicht geschafft. Was ist anders in Hagen? Was haben die da für einen Bahnsteig? Wer hat das Ding gebaut, wer hat es verbrochen? Ist der irgendwie anders als die anderen kleinen Bahnhofskinder? Das Ding muss ja völlig neben der Norm liegen. Erstaunlich! :D

Besonders interessant wird dann immer die englische Übersetzung dieses Dilemmas. Und jetzt nicht falsch verstehen, ich respektiere jegliche Form der Äußerung in einer fremden Sprache; das muss nicht perfekt sein, dass muss verstanden werden! Dann mutiert Hagen meist zu einem Ort der gefährlich ist! Dann heißt es nämlich: “The next stop is Hagen Hbf, thank you for travelling with Deutsche Bahn. Please be careful.” :woot:

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