Die Trittstufe!

Dienstag, 15. Juli 2008 | Autor:

Schon mal mit dem ICE nach Berlin gefahren? Oder von Berlin mit dem selbigen nach Wuppertal? Ja? Fein! Ich hatte jetzt am Wochenende mal wieder das Erlebnis. Das ist ja eigentlich eine feine Sache, meist auch relativ unkompliziert und auch relativ ;) pünktlich. Aber kurz nach bzw. kurz vor Wuppertal muss ich immer schmunzeln, nämlich wenn der Zug Hagen erreicht. Denn just in diesem Moment kommt die Durchsage, dass “in Hagen die unterste Trittstufe nicht ausgefahren werden kann”. Und jedes Mal nehme ich mir eigentlich vor, mir das mal anzuschauen, habe es aber bis heute nicht geschafft. Was ist anders in Hagen? Was haben die da für einen Bahnsteig? Wer hat das Ding gebaut, wer hat es verbrochen? Ist der irgendwie anders als die anderen kleinen Bahnhofskinder? Das Ding muss ja völlig neben der Norm liegen. Erstaunlich! :D

Besonders interessant wird dann immer die englische Übersetzung dieses Dilemmas. Und jetzt nicht falsch verstehen, ich respektiere jegliche Form der Äußerung in einer fremden Sprache; das muss nicht perfekt sein, dass muss verstanden werden! Dann mutiert Hagen meist zu einem Ort der gefährlich ist! Dann heißt es nämlich: “The next stop is Hagen Hbf, thank you for travelling with Deutsche Bahn. Please be careful.” :woot:

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Nupfen..

Donnerstag, 10. Juli 2008 | Autor:

..im Sommer. Nicht zu empfehlen. Ich kurier mich dann mal aus.

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Wenn man auf den Bus wartet.

Montag, 7. Juli 2008 | Autor:

Mein Blick fiel gestern, als ich so an der Marienstraße auf den Bus warte, auf den Fahrplan. Und da grinsten mich nicht die Zahlen der WSW an, sondern das Bild unseres Innenministers, so wie ihr ihn auch rechts sehen könnt (leider konnte ich kein Bild machen, der Bus kam zu schnell – mittlerweile ist es entfernt worden). Naja, eigentlich bin ich nie ein Freund von Vergleichen, die die Methoden einer Diktatur, die menschen verachtend sind, mit Vorgängen in einer Demokratie bemühen. Aber sowohl vorgestern als auch heute sind mir wieder zwei Meldungen über den Weg gelaufen, die mich dann doch gestern (zeitliche Verwirrung macht sich beim geneigten Leser breit) schmunzeln ließen, als ich mal wieder dieses Plakat sah. weiter…

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Frieren.

Mittwoch, 2. Juli 2008 | Autor:

Zu Fuß gehen. Heute abend. Auf dem Weg nach Hause. An diesem Tag. Nach diesem Tag. Blauer Himmel. Schwarzer Himmel. Windstille. Windig. Nasse Füsse. Nasses Hemd. Regen prasselt. Tropfnass. Bewusste Kälte. Erleben. Leben.

Manchmal ist frieren Luxus!

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Lulle.

Mittwoch, 2. Juli 2008 | Autor:

Tse, das saß ich gerade im Biergarten einer Schankwirtschaft, hatte mein Bierchen ausgetrunken und wollte bezahlen. Noch schnell ne Fluppe gedreht, angezündet, das Rauchwerk in den Mundwinkel befördert und ab an die Theke nach drinnen, Geld loswerden. Und als ich so auf die Theke zumarschiere, werde ich so gemustert, Leute schauen mich an und da fällt es mir ja wieder siedend heiß ein: Ab heute ist nix mehr mit blauem Dunst, dem geliebten, innerhalb von Schankwirtschaften.

Der ein oder andere mag das als Anlass nehmen aufzuhören, sich zu freuen oder sich über die Politik – nicht über das Verbot als solches, sondern die Art der Umsetzung dessen – zu ärgern. Das letztere zurecht, wie ich finde. Ich bin zwar Raucher und werde wohl auch erstmal nicht davon lassen, allerdings finde ich dieses Rumgeeiere unserer hiesigen Politiker zu diesem Thema mehr als fragwürdig und auch unglaubwürdig. Entweder ganz oder gar nicht. Ausnahmetatbestände braucht da keiner und die sind auch letztendlich in meiner Einschätzung die viel beschworene Wettbewerbsverzerrung, vor der alle Gastwirte Angst haben.

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Der Ölberger ansich.

Sonntag, 29. Juni 2008 | Autor:

Der Ölberger ansich ist ja wirklich ein offener, hilfsbereiter Mensch. Vor drei Tagen waren Freunde von mir hier, die meine Umzugskartons abgeholt haben, da sie diese alsbald benötigen. Und während wir da so werkeln und den Kartonquatsch in’s Auto packen, kommen Leute, die die Bemühungen gesehen haben, auf die Straße und fragen, ob denn noch mehr benötigt werden, sie hätten noch ∞ Kartons. Gesagt, getan, in’s Auto gepackt. Das werden jetzt wahrlich genug Kartons für den Umzug sein. An dieser Stelle nochmals stellvertretend: Dank!

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Thank god, it’s friday

Freitag, 27. Juni 2008 | Autor:

Da dachte ich mir heute: Schön am Schreibtisch sitzen, ein paar Dinge abarbeiten, ein Projekt fertigstellen und nur noch ein paar Nacharbeiten und sonstiger Bürokram. Hört sich gut an, oder? Aber, wie sollte es auch anders sein, der neue Mieter unter mir hat heute beschlossen, seine komplette Wohnung klein zusägen und 23489 Löcher zu bohren. So kommt es mir zu mindestens vor. Der Boden wackelt, es ist laut, es vibriert, ich versteh nix am Telefon und bin einfach nur noch genervt. :-x Jaja, ich weiß, muss man machen, aber irgendwie geht es mir heute auf den Keks. Aber gewaltig! In diesem Sinne, schönes Wochenende.

Ach ja: Wer von euch noch nix vorhat zum Endspiel (wobei ich befürchte, so viele werden es nicht sein), der kann ja mal im MoehBlog vorbeischauen. Da gibbet einen Tipp zur Endspielgestaltung.

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Kultur. Kleine.

Sonntag, 22. Juni 2008 | Autor:

BassSicherlich. Ein großes Konzerthaus wäre interessant. Sowohl für die lokale Wirtschaft als auch für den Standort Wuppertal. Vielleicht. Große Namen, große Künstler oder solche, die es werden wollen. Aber nachdem ich den Artikel von Moehli gelesen habe, bin ich ein wenig ins Grübeln gekommen. Das hört sich alles gut an und sicherlich würden auch viele Wuppertaler “HIER” schreien. Aber ich denke, man sollte viel eher zuvor Energie und damit auch Geld in die “kleine” Kultur stecken. Es gibt in Wuppertal und Umgebung viele lokale Bands, private Institutionen und Veranstaltungsorte, die versuchen, ein vielfältiges Programm zu entfalten. Diese Anstrengungen sind es, die einen Standort interessant machen und auch weitere Künstler anziehen, hierher zu kommen und hier eben auch etwas zu machen. Ja, es sind nicht die großen Namen, aber es sind die Leute mit Herz, die allabendlich die Bewohner dieser und der umliegenden Städte dazu bringen, ihre Couch zu verlassen und durch ihren Besuch in der Szene etwas für die Szene zu tun. Einfach da sein, Kultur genießen und gleichzeitig schaffen. Das ist wichtig und sollte nicht vergessen werden. Eine Szene hat sich noch nie von “oben” gebildet, sondern ist immer das Ergebnis einer Bewegung, welche von unten kommt. Und wenn sich so etwas herumspricht, entfaltet es einen Sog, der immer mehr Leute auf diese Ecke und ihre Möglichkeiten aufmerksam macht.

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Die amerikanische Kaffeeseuche

Samstag, 14. Juni 2008 | Autor:

Ansicht einer Tasse KaffeeEs gibt ja Leute, die schwören drauf. Ich nicht. Ich muss gestehen, dass ich den Laden auch erst vor ca. vier Wochen bewusst wahrgenommen habe. Ich bin zwar zuvor schon ca. 12.000mal dran vorbei gelaufen, aber niemals habe ich gesehen, dass Wuppertal einen Starbucks hat. Und nun weiß ich es. Und ich mag es nicht, ich mochte es noch nie, selbst dann nicht, als nur in den schicken Großstädten so ein Laden existierte. Ich meine, hey, überteuerter Kaffee, der noch nicht mal wirklich besonders gut schmeckt. Und das ganze dann als FrappiatotrallalamitKaramellSirup für entspannte 36,76 €?! Nein, ich mag den Laden nicht. Nein, ich bin nicht antiamerikanisch. Ich hab nur was gegen diese Ketten! Egal, was sie verkaufen und wie sie heißen. Und es ist mir auch egal, wo sie herkommen. Da rennen die Massen Starbucks die Bude ein, koofen wie blöde die teuer Plörre und denken, sie hätten den Gral des Kaffee gefunden. Das es in WuTal schon lange sehr gute Läden gibt, wo man guten Kaffee bekommt, ist ihnen bis dahin nicht aufgefallen. Ob das nun auf Kaffee spezialisierte Gastronomen sind oder einfach Kneipen, die einen guten Barista haben.

Das ist genau wie mit diesen Baguetteverkäufern. Daß man in Deutschland an jeder Eck-Bäckerei ein ähnlich gut belegtes Baguette bekommen kann, als bei den U-Bahn-Baguetteverkäufern, fällt dabei keinem auf. Naja, das Brot hat halt nicht so einen stylischen Namen, sondern heißt dann einfach “Vollkornbaguette”. Und das ist eben einfach nicht hipp. :roll:

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Manche Sachen müssen einfach nicht sein!

Sonntag, 8. Juni 2008 | Autor:

MoinMoin! Nachdem nun alle den ersten Abend der EM 2008 überstanden haben, wenden wir uns dem zweiten Abend zu! :lol: Allerdings möchte ich noch kurz was nachbereiten. Ersteinmal möchte ich auf die Zusammenfassung von Suomieven in seinem Blog Hey Foxymorphandlemama, That\’s Me! hinweisen, die ich sehr gelungen finde und der nix, aber auch wirklich nix hinzuzufügen ist!

Und dann ist mir da gestern noch folgendes über den Weg gelaufen:

Muss das sein, liebe Marketingstrategen? Ich meine auch hier: NEIN! Erstmal weil es nicht nach Bier schmeckt, sondern irgendwie wie salzige Chips und zweitens will ich Bier TRINKEN! TRINKEN! Und nicht knuspern! Außerdem was soll “Bier-Geschmack” denn bitte sein? Pils, Alt oder Hefe? So was ist mir noch nicht untergekommen. In diesem Sinne: Viel Spaß bei Spiel!

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