Regenhunde. Iggy und Tom.

Sonntag, 21. Dezember 2008 | Autor: -christian

Musikalisches und Filmisches zur Nacht. Grad läuft die CD “Rain Dogs” von Tom Waits hier auf dem Ölberg. Weihnachtsfeieresssen vorbei, Freunde gesehen, gesprochen, zusammen gekocht und zusammen gelacht. Alle weg, leere Gläser, volle Aschenbecher, leere Espressotassen und Chaos in der Küche. Egal, mach ich morgen. Der Tom singt nun bei einem letzten Glas Rotwein und ich höre im zu. Welche Platte wäre besser geeignet?

Und direkt noch einen hinterher, keine Musik, sondern der Iggy und der Tom.

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Kopfgerät = Wunderlich!

Dienstag, 4. November 2008 | Autor: -christian

Irgendwie glaube ich manchmal, ich bin zu wenig trendy für diese Welt. Da rennste also so einfach mal mir nix, dir nix durch die Stadt und stehst an einer x-beliebigen Fußgängerampel. Und vor Dir steht einer, der ist wild am gestikulieren, redet, macht und tut. Und Du schaust Dich um: Keiner neben ihm, keiner vor ihm, aber vielleicht ein kleiner Mann in ihm? Kleiner Sprung in der Untertasse des Lebens? Bisken dunkel im Oberstübchen? Ist ja auch nicht schlimm, passt schon.

Dann fällt Dir aber auf, der Kerl blinkt dazu noch aus dem Ohr. Und Du willst schon Scully und Mulder anrufen, da fällt es Dir siedendheiß ein: Willkommen in der modernen Kommunikationswelt. Nix Ballaballa, nix wunderlich, nee, ein Kopfgerät.

Und ich bin echt froh, das ich mir mein Telefon noch immer mit meinem Arm und der dazugehörigen Hand einfach an mein Ohr halte. So. Schluss.

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Boah…

Freitag, 10. Oktober 2008 | Autor: -christian

…warum kann ich eigentlich so schlecht warten? Und wieso muss ich schon wieder warten? Kann mir das mal einer erklären? Man könnte meinen mit zunehmenden Alter wird man geduldiger, aber ich kann sagen: Pustekuchen.

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Von Saturn und anderen Sternen.

Samstag, 4. Oktober 2008 | Autor: -christian

Ich war noch nicht da. Und ich versteh es auch nicht. Das hat leider schon zu Missverständnissen geführt – nur um das nochmals klar zustellen: Ich kann es nicht verstehen, wie man sich morgens früh um 6 Uhr vor der Filiale eines Elektronikmarktes einfinden kann und dort dann eine 3248 m lange Schlange zu bilden. Es ist wirklich schade, dass Frank das nicht abgelichtet hat, wäre sicherlich ein lustiges (?) Bild geworden.

Ich meine, kennst Du einen, kennst Du alle. Klar, Superdupersonderangebote. Das TFTPlasmaDingsbumsmiteingebauterKaffemaschine ist ja an diesem Tag 10 EUR billiger als sonst. Billiger. Das ist es. Total billig. Da stelle ich mich doch als Konsument gerne 3 Stunden in irgendeine Schlange. Sauber.

Warum haben sich keine Schlangen vor Nettesheim gebildet? Ach egal: Hauptsache wir haben einen neuen Saturn.

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Pflasterstein-Poetry

Mittwoch, 10. September 2008 | Autor: -christian

- gesehen in Vohwinkel. Auf dem Boden. Kommentare zur Interpretation willkommen. :-)

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Liebe Post!

Samstag, 30. August 2008 | Autor: -christian

Was soll das? Ich meine, ihr habt sicherlich schon einiges erlebt. Also bezüglich des Inhaltes eurer Briefkästen. Mit Dingen, die dort wahrlich nicht hineingehören. Und dann wird man eben vorsichtig. Habt ihr euch also gedacht, mhh, bevor da doch einer was auf die Straße unter den Briefkasten legt einwirft, machen wir mal lieber einen Zettel hin. :-D Dann kann da nix passieren und wir sind abgesichert. Allerdings wirft dieser Zettel bei einem vernunftbegabten Bürger die Frage auf, wenn so ein gesperrter Briefkasten ausschaut, wie schaut dann ein nicht vorhandener Briefkasten aus? Und: Wann ist ein Briefkasten ein Briefkasten? Im Sinne von Kasten oder im Sinne von “Man-könnte-einen-Kasten-draus-machen”? :lol: Definitorische Spitzfindigkeiten, demzufolge egal. Machen wir halt einen Zettel rein, bevor Berge von Post auf der Straße landen. In diesem Sinne, liebe Post: Danke für diese Stilblüte.

Ach ja, gesehen in Barmen – muss das was bedeuten? 8-)

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Warten.

Mittwoch, 27. August 2008 | Autor: -christian

Komm, wir gehen!
Wir können nicht.

Warum nicht?
Wir warten auf Godot.
Ach ja.1

Eigentlich will ich das nicht hoffen – also dass das, worauf ich warte, so endet. Aber man weiß ja nie. Worauf ich warte? weiter…

  1. http://de.wikipedia.org/wiki/Warten_auf_Godot []

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Feiner Sonntag.

Sonntag, 17. August 2008 | Autor: -christian

Heute war ein ausgesprochen feiner Sonntag. Der Samstag war auch fein und, vor allen Dingen, sehr lang. Das lag an der gestrigen Geburtstagsparty der Kneipe in der Aue, bei der ich zugegen war. Aber das war eigentlich schon der Anfang des feinen Sonntags, denn so ein Rührei mit Schinken und Kaffee wirkt morgens um 05:30 Wunder. :smile: Und dann war da eine eigentlich zu kurze Nacht ein eigentlich zu kurzer Mittagsschlaf, mit dem Ausblick um 13:00 wieder mit dem Fahrrad im Zug nach Köln sitzen zu müssen. Hört sich nach Qual an, war es auch und nun fragt sich der geneigte Leser, wo genau denn jetzt der feine Sonntag bleibt. Genau das habe ich mich heute um 11:30 auch gefragt, als ich mich aus den Federn geschält habe. Kaffee hilft da auch nix, zu mindestens nicht bei mir, wo ich doch eh zuviel Kaffee saufe. Aber die Bewegung hilft! Die Fahrt zum Bahnhof hat schon 40% der Lebensgeister geweckt – der folgende Kaffee auf dem Bahnsteig half nochmals 10% der Geister in die Puschen zu kommen. Die Fahrt zum Rheinufer Richtung Köln-Weiß hat dann endlich alle aufgeweckt. :lol:

Dort begann der feine Sonntag in Form einer kleinen Grillparty, ganz entspannt am Rheinufer bei schönem Wetter, Würstchen, Bierchen (Konterbier hilft wirklich gegen den Rest Kopfschmerz – erstaunlich :wink: ), Schnitzelchen und lecker Salätchen. Und ganz entspannt mit vollem Bauch im Sand gelegen, die Seele baumeln lassen, mal ne Stunde Schlafen und nette Leute um einen rum. Was könnte besser sein?

Jetzt sitz ich hier wieder im Tal und bin entspannt und satt. Und froh, dass ich mich heute aus dem Bett geworfen habe. :smile:

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Nikolaus August Otto

Samstag, 16. August 2008 | Autor: -christian

Ich liebe es. Ich musste durfte gestern und vorgestern mal wieder einige Zeit im Auto verbringen. Kundenbesuche in JWD standen an und da klemme ich mich dann fein für ein paar Stunden hinter das Lenkrad. Und schon wieder habe ich festgestellt, dass mich Autofahren einfach nur noch nervt. Ja, es macht mich völlig unruhig, genervt, rastlos und aggressiv. Ich steig aus der Karre aus und bin einfach durch den Wind. Und dabei gilt: Je mehr Stadtverkehr, desto entnervter bin ich hinterher.

Und genau aus diesem Grund bin ich nach meinem Zuzug auf den Wuppertaler Ölberg in das Büro der WSW getingelt und hab mir so ein Ticket 2000-Dingsbums gekauft. Mit dem festen Vorsatz, alles hier in Wuppertal und der näheren Umgebung mit dem ÖPNV anzufahren. Ich dachte erst, das wird eine harte Umstellung, da ich doch jahrelang nicht mit dem Bus gefahren bin und all die Ressentiments gegenüber dem ÖPNV gepflegt habe. Aber, was soll ich sagen! War ganz einfach. Es entspannt mich geradezu. Ich komme gut gelaunt am Ziel an, mich nervt nicht, wenn der Bus im Stau steht, ich kann lesen und muss mich nicht über andere Autofahrer aufregen oder mir alternative Routen überlegen, wenn mal gar nix mehr geht – das überlasse ich dem Busfahrer. :-D

Vielleicht sieht man sich ja mal, ich bin regelmäßig in der 603, 613, 643 oder 628 anzutreffen. :cool:

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Lulle reloaded.

Donnerstag, 31. Juli 2008 | Autor: -christian

Jajaja, ich hab’s kommen sehen. Ich habe es heute gar nicht selber mitbekommen, sondern ein Freund hat mir heute Abend von der ganzen Malässe1 berichtet. Er ist seines Zeichens Gastwirt und hat heute morgen, kurz nach dem obligatorischen Aufwachen die freudige Botschaft im Radio vernommen: Das Bundesverfassungsgericht hat heute das Rauchverbot gekippt. Das ganze Rauchverbot? Nun ja, die “getränkegeprägte” Kleingastronomie ist mehr oder weniger, bis zu einer Neuregelung, davon ausgenommen. Was ist denn nun getränkegeprägte Kleingastronomie? oelbergblog.de klärt auf: Das sind Kneipen, die keine zubereiteten Speisen anbieten und einen Gastraum kleiner 75 m2 haben. Und diese Kneipen, so die Verfassungrichter, sind ja durch die bestehenden Gesetzgebung von existentiellen Nachteilen bedroht, so dass eben bis zu einer Neuregelung durch den Gesetzgeber, diese von dem bestehenden Gesetz mehr oder minder ausgenommen werden.

So weit, so gut. Nun fragt sich der geneigte Blogger, was ist denn mit Kneipen, welche 80 m2 Gastraum haben? Oder mit Gaststätten, die 78 m2 Gastraum haben und zubereitete Speisen anbieten. Inwiefern liegt denn nun eine Wettbewerbsverzerrung zugunsten den nun ausgenommenen Kleingastronomen vor? Klar, eine Großraumkettenkneipen kann locker eine getrennten Gastraum schaffen. Aber was ist mit dem Mittelbau. Die lecker Küche machen? Die eben keine Wand einziehen können?

Dieses Urteil ist sicherlich zum einen eine Ohrfeige für den Gesetzgeber – zeigt es doch die Folgen einer sich dem Lobbydruck beugenden Regierung. Wenn dieses Rumgehampel nicht gewesen wäre, sondern unsere Bundesregierung gehandelt hätte, anstatt zu eiern, dann wäre ihnen dieses erspart geblieben. Denn nach Einschätzung des law blog wäre eine absolutes Rauchverbot – wie ja in einigen europäischen Staaten schon lange umgesetzt – im Sinne der Verfassungrichter zulässig. Zum anderen ist dieses Urteil sicherlich nur der Beginn der nächsten Klagen, da ja nun eine andere Klientel der Gastwirte benachteiligt ist. Und ich finde sogar, diese Klagen würden zurecht eingereicht. Denn da ist sie nun – die schon vor einiger Zeit beschriebene Wettbewerbsverzerrung.

  1. http://www.ruhrgebietssprache.de/lexikon/malaesse.html []

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