Kicking against…

Samstag, 28. Juni 2008 | Autor:

Ich bin ja stolzer Besitzer eines wirklich tollen Internetradios – eine famose Sache. Und da es dort ungefähr 11.000 Radiosender gibt, ist Abwechslung garantiert. Und so bin ich auf meinen neuen Lieblingssender gekommen, nämlich Phantom 105.2, ein kleiner und feiner Radiosender aus Dublin, Irland. Sehr schöne Musikauswahl (nach meinem Geschmack) und ein kleiner Bezug zu einer meiner favorisierten Urlaubsgegenden.

Ich surfte also mal so deren Webseite an und bin dann dort über einen Sampler gestolpert, der kleine irische Bands featured. Nicht lang nachgedacht, kostet nur 9,99, und gekauft! Und was soll ich sagen, kann ich euch nur an Herz legen. Eine sehr geile Scheibe, rockt, ist ruhig, gute Sänger(innen) und richtig feine Musik aus der kleinen und feinen irischen Subkultur (musikalisch betrachtet). Wer also mal was neues entdecken möchte: Kaufen! Und nein: Ich bekomme keine Provision. ;-)

Tags » , « | 2 Kommentare

Kultur. Kleine.

Sonntag, 22. Juni 2008 | Autor:

BassSicherlich. Ein großes Konzerthaus wäre interessant. Sowohl für die lokale Wirtschaft als auch für den Standort Wuppertal. Vielleicht. Große Namen, große Künstler oder solche, die es werden wollen. Aber nachdem ich den Artikel von Moehli gelesen habe, bin ich ein wenig ins Grübeln gekommen. Das hört sich alles gut an und sicherlich würden auch viele Wuppertaler “HIER” schreien. Aber ich denke, man sollte viel eher zuvor Energie und damit auch Geld in die “kleine” Kultur stecken. Es gibt in Wuppertal und Umgebung viele lokale Bands, private Institutionen und Veranstaltungsorte, die versuchen, ein vielfältiges Programm zu entfalten. Diese Anstrengungen sind es, die einen Standort interessant machen und auch weitere Künstler anziehen, hierher zu kommen und hier eben auch etwas zu machen. Ja, es sind nicht die großen Namen, aber es sind die Leute mit Herz, die allabendlich die Bewohner dieser und der umliegenden Städte dazu bringen, ihre Couch zu verlassen und durch ihren Besuch in der Szene etwas für die Szene zu tun. Einfach da sein, Kultur genießen und gleichzeitig schaffen. Das ist wichtig und sollte nicht vergessen werden. Eine Szene hat sich noch nie von “oben” gebildet, sondern ist immer das Ergebnis einer Bewegung, welche von unten kommt. Und wenn sich so etwas herumspricht, entfaltet es einen Sog, der immer mehr Leute auf diese Ecke und ihre Möglichkeiten aufmerksam macht.

Tags » , , « | 2 Kommentare