Zeitzeuge in unsicheren Zeiten.

Montag, 2. Februar 2009 | Autor:

Google macht auf unsicher - © Höchstselbst vom Bildschirm gezogen!Surf ich doch gestern so mir nix, dir nix im Internix Internetz und suche zum xten Male die große Suchmaschine mit dem G auf. Und tipp da brav meinen Suchbegriff ein, zack, auf “Suche” geklickert und schon ist sie da die Ergebnisliste. Sieht aber irgendwie anders aus. Und ich komm auch gar nicht auf die gewünschte Seite, wenn ich drauf klicke. Sondern Google warnt mich eindringlich, das diese Webseite meinen Computer schädigen kann. Mit dem Hammer, frag ich mich noch, oder doch mit dem Schraubendreher, da fällt mir auch bei den anderen Seiten auf, hey, die sind ja alle potentiell gefährlich.

Das das Netz potentiell gefährlich ist, das weiß man ja seit W32.Blaster. Aber das ging mir dann doch zu weit. Hab ich also mal einen Screenshot gemacht und dann mir so gedacht: Irre, da warnt jetzt Google zumindestens hier in D (wie sich später herausstellte, weltweit) und verhindert den Zugriff auf das Ziel der Begierde. Wieviele unbedarfte Nutzer springen jetzt im Sechseck und klingeln aufgeregt bei ihren Töchtern, Söhnen und Enkeln durch. Das freut die Telefongesellschaften, mich würde ja wirklich interessieren, ob die einen signifikanten Anstieg bemerkt haben. Egal.

Was natürlich irgendwie nicht so lustig ist, ist mal wieder die Feststellung, dass das große G das Internet abklemmen kann. Ich bin dann rüber zu Yahoo!. Hab da gesucht. Und soll ich euch was sagen: Hat auch geklappt. Geht doch!

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Google Chrome. Versteh ich nicht!

Sonntag, 7. September 2008 | Autor:

Nachdem nun Google seinen eigenen Webbrowser auf den Markt geworfen hat, lese ich allerorten von der Datensammelwut dieses Browsers, wie unverschämt das alles ist, wie viele Daten die denn noch sammeln wollen und so weiter und so fort. Was habt ihr denn erwartet? Dieses Verhalten kennen wir doch alle schon seit langem, das ist doch nun mal eine Konstante bei Google. Die sammeln eben genau so viele Daten, wie ihnen die Nutzer der Dienstleistungen zur Verfügung stellen. Warum sollten die dieses ändern, damit verdienen die schließlich Geld. Interessant ist, dass es Google anscheinend immer noch schafft, sein “Good-Guy-Image” weiterzutransportieren. Klar, da wird in Blogs geschrieben und gewettert, aber heruntergeladen wird das Ding trotzdem. Und installiert. Und benutzt. Tolles neues Stück Software. Und schick ist es auch noch. Und schnell. Willkommen als neuester Zuträger von Informationen zum Google Grid.1 Darüberhinaus dann auch noch Google Analytics im Blog eingebunden haben – aber Chrome, nee, das geht gar nicht. Konsequent. xD

Was ich viel schlimmer finde, ist die Tatsache, dass ein Konzern ein Stück Software auf den Markt rotzt wirft, welches absolut unausgereift ist. Millionen von Internetnutzer laden sich das herunter und verwenden es. Denn die Betas von Google waren doch immer in Ordnung, oder? Das was Google da jetzt auf den Markt gebracht hat, ist aber weit von dem entfernt, was man produktiv einsetzen sollte. Da werden fast täglich Sicherheitslücken entdeckt, die so gravierend und dumm sind, dass einem die Haare zu Berge stehen. Aber vielleicht hilft ja ein durch Google Chrome geknacktes System zur Erkenntnis, doch lieber die Finger davon zu lassen und auf die mannigfaltigen Alternativen aus dem “echten” OpenSource-Bereich zurückzugreifen.

Just my 5 ct.

  1. Beitrag aus dem Jahr 2004 – lustig, nicht wahr ;) []

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Wenn man auf den Bus wartet.

Montag, 7. Juli 2008 | Autor:

Mein Blick fiel gestern, als ich so an der Marienstraße auf den Bus warte, auf den Fahrplan. Und da grinsten mich nicht die Zahlen der WSW an, sondern das Bild unseres Innenministers, so wie ihr ihn auch rechts sehen könnt (leider konnte ich kein Bild machen, der Bus kam zu schnell – mittlerweile ist es entfernt worden). Naja, eigentlich bin ich nie ein Freund von Vergleichen, die die Methoden einer Diktatur, die menschen verachtend sind, mit Vorgängen in einer Demokratie bemühen. Aber sowohl vorgestern als auch heute sind mir wieder zwei Meldungen über den Weg gelaufen, die mich dann doch gestern (zeitliche Verwirrung macht sich beim geneigten Leser breit) schmunzeln ließen, als ich mal wieder dieses Plakat sah. weiter…

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