Ich bin doch nicht blöd…

Montag, 19. Januar 2009 | Autor:

Manchmal glaube ich, dass die meisten Leute von der Dummheit anderer ausgehen und damit ihr kleines Spielchen treiben. Was mich in meinem Fall tierisch nervt, denn ich halte mich persönlich für nicht ganz so tumbe ;-)

Warum? Wenn ich hier im Blog einen neuen Kommentar bekomme, dann freut mich das. Was mich nicht freut, sind Kommentare, die meinen geneigten Lesern wasweißichwas verkaufen wollen. Zumeist werden diese durch den automatischen Wächter abgefangen, der hier werkelt und der, wie alle Maschinen, auf seinem Spezialgebiet sehr schlau ist.  Sein Spezialgebiet ist die Erkennung von Kommentare, welche durch Programme im großen Stil auf die Blogger dieser Welt einprasseln. Soweit, so gut, besitze ich als Blogger also einen technologischen Vorsprung, welcher mich, mein Blog und meine Leser davor schützt für blöd verkauft zu werden.

Nun entdeckte ich aber schon mehrfach Kommentare, die anscheinend ein Mensch geschrieben hat, welche eben nicht von tumben Maschinen verfasst wurden und demzufolge auch nur ganz subtil für etwas werben – da schmilzt nun der technologische Vorsprung des tumben Automaten hier im Blog, er lässt sich austricksen, wie soll er das auch erkennen. Da auf der Kommentarverfasserseite ein Mensch sitzt, braucht es anscheinend auch einen Menschen, um zu erfassen, was der Schreiber denn nun eigentlich will. Diese Kommentare sind auf die Beiträge bezogen, teils geistreich, teils witzig oder einfach nur platt, führen aber im Namen des Kommentierenden und dem darunterliegenden Link auf eine Webseite, welche eben nun beworben werden soll. Auf dieser kann man dann Reisen buchen, Versicherungen kaufen, Wohnungen mieten und und und…

Hallo? HALLO? HALLO? Haltet ihr mich eigentlich für komplett bescheuert? Ich hasse diese Pseudokommentare, mal eben noch ein Werbelink rein, haha, lustig, schnell ein paar Sätze zum Blogpost und wird schon keiner merken. Doch! ICH! Und ich komm mir verarscht vor! Ihr verhöhnt meine Aufmerksamkeit und meine Urteilsfähigkeit. Und das, meine lieben Guerilla-, Viral- oder SEO- oder sonstwie Marketingfuzzis, kann ich gar nicht leiden. Und deshalb: Nicht mit mir, nicht mit dem Kommander Ölbergblogger. Ich schmeiss euch einfach raus. Einfach so. So wie ihr euch einfach eingetragen habt. Ihr seid mir als Leser nämlich sowas von Schnuppe, das kann ich euch gar nicht erzählen. Und bei Rückfragen könnt ihr mir gerne eine Mail schicken. Ich sag euch dann meinen Stundensatz. Und denn könnt ihr dann bezahlen. Und dann, wenn ihr meine Arbeitszeit bezahlt habt, dann können wir darüber reden, ob ich euer Projekt promote. Aber soll ich euch was im Vorfeld sagen: Wahrscheinlich nicht. Denn sonst müsstet ihr nicht die Blogs dieser Welt absurfen und überall eure Links hinterlassen!

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Hessische Erkenntnisse!

Sonntag, 18. Januar 2009 | Autor:

Heilenei, da fällt mir nur zu ein:

Selber schuld! Danke, setzen, sechs.

Hochrechnung Hessenwahl 2009 - © ard.de

Schön ist ja wirklich gerade das ewig gleiche Gesabbel im Fernsehen sehen zu dürfen. :-X

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Lokalpatriot. Euphorisch. Bergisch.

Freitag, 9. Januar 2009 | Autor:

Nänänä, ich muss mal ‘ne Lanze brechen. *knacks* Stefan schreibt in seinem Artikel “Projekt 52: Deine Stadt” über das Tal der Wupper. Und das Wupperblog greift es auf und da kann ich dann auch nicht anders, nachdem der Frank auch ein paar Bilder beigesteuert hat. Und ich muss einfach mal ein wenig gegensteuern – einer muss ja den Verbrähmten geben. :-)

Und um im Kontext zu bleiben: Ich mag diese Stadt. Ich mag ihre schönen Seiten und ich mag die Gegensätzlichkeit, die Wuppertal besitzt. Die schäbigen Ecken. Den teilweise morbiden Charme. Keine Schönheit. Keine gefällige Stadt. Kein durchgeplantes, glattes Städtchen. Wie denn auch? Ein Chemiewerk aus historischen Gründen mitten in der Stadt. Viel Industrie mitten in der Stadt.  Wupper zugebaut und überbaut. Klar, Schindluder wurde getrieben mit der Stadt, in den 50gern, in den 60gern und auch noch heute. Aber ihr aus diesem Grund das Prädikat “nicht lohnenswert” zu geben, halte ich für völligen Quatsch. Und genau hier wird imho auch der Fehler gemacht. Wuppertal fehlt es nicht an Möglichkeiten. Wuppertal fehlt es nicht an Lebensqualität. Wuppertal fehlt es nicht an Naherholungsgebieten. Wuppertal fehlt es schlicht und einfach an Stadtmarketing!

Was man damit erreichen kann, sieht man hier auf dem Ölberg. Da wird zwischengenutzt, kommuniziert, gedruckt, gemarktet, gekünstlert, ausgestellt, gefeiert,  gelebt, gegessen, getrunken und gelacht. Und es wird vor allen Dingen eines: Ausgesprochen und weiterverbreitet. Von den Leuten auf dem Berg. Private Initiative. Und die Initiative der hier ansässigen Geschäfte, Unternehmen und Künstler. Und schon ist der Ölberg in aller Munde – und zwar positiv, und nicht, wie vor noch 25 Jahren, negativ behaftet.

Das fehlt Wuppertal. Der Universitätsstadt. Der Stadt der Bühne. Der Dichter. Der großen Namen. Der Industriekultur. Der Galerien und Austellungen. Der Kunst. Der Restaurants und Kneipen. Der grünen Hügel. Der Wälder und Wiesen.

Und bevor es nun heisst: Ja, aber die Bausünden… Ja, aber der Döppersberg. Meine Damen und Herren, klar ist das Mist. Schäbige Ecken gibt es überall. Auch hier. Gerade hier. Weil eben nur wenige was dran ändern wollen. Insofern schließt sich der Kreis zu Stefans Beitrag. Mund aufmachen. Ist wichtig.

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Schnideovitt. Got some RAM?

Mittwoch, 7. Januar 2009 | Autor:

Heilenei, do goht fei was! Aber nur mit mächtigst Arbeitsspeicher. Da hat sich der ölbergblogger doch selber ein kleines und feines Weihnachtsgeschenk gemacht. 8-) Nämlich das da:

Und Videos gehören geschnitten! Das aber wollte mir aufgrund zu wenig fehlendem RAM eben nicht so recht gelingen. Also musste mehr her. Viel mehr. Jetzt hab ich hier einen Speicherboliden. Das tolle ist: Nu klappt’s! :-D

Ach ja: Hoffe ihr seit gut in 2009 angekommen.

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Mahler rockt!

Montag, 29. Dezember 2008 | Autor:

Aber sowas von. Ich pfeif mir hier gerade die 5. Sinfonie von Gustav Mahler rein. Großartig. Besorgt euch das mal. Ich kann es nur empfehlen. Richtig schön laut machen. Hier ein kleiner Vorgeschmack – wenngleich man das über gute Boxen, von Platte oder CD hören muss und nicht über den U-Kanal via PC. ;-)

Guten Rutsch!

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A Ruh’ is’!

Mittwoch, 24. Dezember 2008 | Autor:

Stadt leer. Alles zu. Ruhe kehrt ein. Zeit anzufangen, das Jahr Revue passieren zu lassen.

Ich wünsche euch allen geruhsame und entspannende Weihnachtstage. Feiert schön mit euren Lieben.

A Ruh´is´! - © oelbergblogger

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sorry is the fool who trades his soul for a corvette

Dienstag, 23. Dezember 2008 | Autor:

Angelehnt an den oben angeführten Titel dieses Beitrags lass ich heute – an diesem letzten Tag vor dem Heiligen Abend – mal wieder ein paar Musiker zu Wort und zu Instrument kommen und mach mir nicht selber die Finger schmutzig. Et voilá:

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Regenhunde. Iggy und Tom.

Sonntag, 21. Dezember 2008 | Autor:

Musikalisches und Filmisches zur Nacht. Grad läuft die CD “Rain Dogs” von Tom Waits hier auf dem Ölberg. Weihnachtsfeieresssen vorbei, Freunde gesehen, gesprochen, zusammen gekocht und zusammen gelacht. Alle weg, leere Gläser, volle Aschenbecher, leere Espressotassen und Chaos in der Küche. Egal, mach ich morgen. Der Tom singt nun bei einem letzten Glas Rotwein und ich höre im zu. Welche Platte wäre besser geeignet?

Und direkt noch einen hinterher, keine Musik, sondern der Iggy und der Tom.

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Hier scannen sie selber…

Freitag, 19. Dezember 2008 | Autor:

Uahgrs, ich habe es getan. Ich war im neuen Saturn. Das erste Mal. Wegens eines CD-Kaufs. Und ich schwöre, ich tue es nie wieder. Aber ich war entsetzt, da mein alter Lieblingsplattenhändler, sozusagen der Musikdealer meines Vertrauens, die Tore geschlossen zu haben scheint. Oder kann mir einer erklären, wo denn bitte ELPI hin ist? Schon traurig genug, dass die von der Herzogstraße in die unsagbare Rathausgalerie gezogen sind oder ziehen mussten. Aber da laufe ich eben in jene Galerie und da wo ich ELPI verortete, war nix mehr. Oder ich war einfach zu sehr im Einkaufsstress, und habe mich im Flur geirrt. Jeglicher Hinweis wird dankend angenommen!

Nun ja, ich also verwirrt und ensetzt, da bin ich also in den Saturn. Schöne Platte von Miles Davis als Geschenk gekauft und mich direkt noch mit ‘ner Charlie Mingus belohnt. Da gehe ich also zur Kasse und denke mir, sauber, wieso stehen 234 m lange Schlangen an den Kassen links und rechts und keiner steht inne Mitte? Taper also freudig in die Mitte und was muss ich sehen: Selbstscannerzahlereinpacknixdankeschönkassenautomaten. :-X Ne, iss klar. Ich such mir meinen Kram mangels Verkäufer ja eh schon selber zusammen. Da kann ich doch auch noch den Kassiererjob machen! Kein Ding, lieber Saturn, mach ich doch gerne. Deshalb gibt es auch keinen nur noch wenige Plattenläden im Tal. Wegen so einer Scheiße! Ich also mich dann brav in die Schlange gestellt, denn den Gefallen tue ich denen nicht. Und dann mal beobachtet. Da hüpfen so drei Mitarbeiter um die vier Selbstzahlerkassen und helfen den Leuten. Halt, nein, sie helfen denen nicht, sie versuchen zu helfen. Das System ist anscheinend nicht sonderlich ausgereift. Keiner von den Leuten, die es mit tatkräftiger Unterstützung versucht haben, haben ihren Bezahlvorgang erfolgreich abgeschlossen. Alle standen nach dem erfolglosem Versuch an einer der Kassen mit Menschen dahinter.

Und da war Bombenstimmung, kann ich euch sagen. :-D Und zu allem Überfluß hat eine solche Selbstscannerkasse noch eine Ampel oben angebracht: Grün – Gelb – Rot. Und je nach Verwirrungszustand des System blinkt es lustig in allen Farben und teilt den Umstehenden mit, das der jeweilige Kunde Kassierer wohl grad zu blöde ist, das System zu bedienen. Nach 15 Minuten Wartezeit hatte ich dann auch meine beiden CDs bezahlt und war wieder draussen. Und da bleibe ich auch. Soviel steht fest.

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Es begab sich aber zu der Zeit…

Mittwoch, 17. Dezember 2008 | Autor:

Tannenzweig - © Fabisiak Emmanuel via SXC…das der Ölbergblogger sein Heim weihnachtlich verschönern wollte. Und ein jederman ging in dieser Zeit los, um Tannenschmuck zu kaufen klauen, ein jeder in seinen Baumarkt Wald. Da machte sich auf auch der Ölbergblogger aus Wuppertal, damit er Tannenschmuck schlagen konnte mit dem Beile, seiner vertrauten Axt. Und als er dort war, kam die Zeit, das er die Axt schwingen musste. Und so schlug er seinen Tannenschmuck, einen schicke Nordmanntanne, packte sie in einen Sack und legte sie auf seinen Rücken. Und es waren Förster in dem Walde, die hüteten ihre Tannen. So sprach die Engel der Obrigkeit zum Ölbergblogger: Sollen wir den einpacken?

…Hornbach. Nordmanntanne. 16,53 EUR. Keine Axt. Kein Wald. Keine Förster. Alles Mumpitz. Aber schöner Baum. Gerade. Steht im Wohnzimmer.

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