Hessische Erkenntnisse!

Sonntag, 18. Januar 2009 | Autor: -christian

Heilenei, da fällt mir nur zu ein:

Selber schuld! Danke, setzen, sechs.

Hochrechnung Hessenwahl 2009 - © ard.de

Schön ist ja wirklich gerade das ewig gleiche Gesabbel im Fernsehen sehen zu dürfen. :-X

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Lokalpatriot. Euphorisch. Bergisch.

Freitag, 9. Januar 2009 | Autor: -christian

Nänänä, ich muss mal ‘ne Lanze brechen. *knacks* Stefan schreibt in seinem Artikel “Projekt 52: Deine Stadt” über das Tal der Wupper. Und das Wupperblog greift es auf und da kann ich dann auch nicht anders, nachdem der Frank auch ein paar Bilder beigesteuert hat. Und ich muss einfach mal ein wenig gegensteuern – einer muss ja den Verbrähmten geben. :-)

Und um im Kontext zu bleiben: Ich mag diese Stadt. Ich mag ihre schönen Seiten und ich mag die Gegensätzlichkeit, die Wuppertal besitzt. Die schäbigen Ecken. Den teilweise morbiden Charme. Keine Schönheit. Keine gefällige Stadt. Kein durchgeplantes, glattes Städtchen. Wie denn auch? Ein Chemiewerk aus historischen Gründen mitten in der Stadt. Viel Industrie mitten in der Stadt.  Wupper zugebaut und überbaut. Klar, Schindluder wurde getrieben mit der Stadt, in den 50gern, in den 60gern und auch noch heute. Aber ihr aus diesem Grund das Prädikat “nicht lohnenswert” zu geben, halte ich für völligen Quatsch. Und genau hier wird imho auch der Fehler gemacht. Wuppertal fehlt es nicht an Möglichkeiten. Wuppertal fehlt es nicht an Lebensqualität. Wuppertal fehlt es nicht an Naherholungsgebieten. Wuppertal fehlt es schlicht und einfach an Stadtmarketing!

Was man damit erreichen kann, sieht man hier auf dem Ölberg. Da wird zwischengenutzt, kommuniziert, gedruckt, gemarktet, gekünstlert, ausgestellt, gefeiert,  gelebt, gegessen, getrunken und gelacht. Und es wird vor allen Dingen eines: Ausgesprochen und weiterverbreitet. Von den Leuten auf dem Berg. Private Initiative. Und die Initiative der hier ansässigen Geschäfte, Unternehmen und Künstler. Und schon ist der Ölberg in aller Munde – und zwar positiv, und nicht, wie vor noch 25 Jahren, negativ behaftet.

Das fehlt Wuppertal. Der Universitätsstadt. Der Stadt der Bühne. Der Dichter. Der großen Namen. Der Industriekultur. Der Galerien und Austellungen. Der Kunst. Der Restaurants und Kneipen. Der grünen Hügel. Der Wälder und Wiesen.

Und bevor es nun heisst: Ja, aber die Bausünden… Ja, aber der Döppersberg. Meine Damen und Herren, klar ist das Mist. Schäbige Ecken gibt es überall. Auch hier. Gerade hier. Weil eben nur wenige was dran ändern wollen. Insofern schließt sich der Kreis zu Stefans Beitrag. Mund aufmachen. Ist wichtig.

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Schnideovitt. Got some RAM?

Mittwoch, 7. Januar 2009 | Autor: -christian

Heilenei, do goht fei was! Aber nur mit mächtigst Arbeitsspeicher. Da hat sich der ölbergblogger doch selber ein kleines und feines Weihnachtsgeschenk gemacht. 8-) Nämlich das da:

Und Videos gehören geschnitten! Das aber wollte mir aufgrund zu wenig fehlendem RAM eben nicht so recht gelingen. Also musste mehr her. Viel mehr. Jetzt hab ich hier einen Speicherboliden. Das tolle ist: Nu klappt’s! :-D

Ach ja: Hoffe ihr seit gut in 2009 angekommen.

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Mahler rockt!

Montag, 29. Dezember 2008 | Autor: -christian

Aber sowas von. Ich pfeif mir hier gerade die 5. Sinfonie von Gustav Mahler rein. Großartig. Besorgt euch das mal. Ich kann es nur empfehlen. Richtig schön laut machen. Hier ein kleiner Vorgeschmack – wenngleich man das über gute Boxen, von Platte oder CD hören muss und nicht über den U-Kanal via PC. ;-)

Guten Rutsch!

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A Ruh’ is’!

Mittwoch, 24. Dezember 2008 | Autor: -christian

Stadt leer. Alles zu. Ruhe kehrt ein. Zeit anzufangen, das Jahr Revue passieren zu lassen.

Ich wünsche euch allen geruhsame und entspannende Weihnachtstage. Feiert schön mit euren Lieben.

A Ruh´is´! - © oelbergblogger

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sorry is the fool who trades his soul for a corvette

Dienstag, 23. Dezember 2008 | Autor: -christian

Angelehnt an den oben angeführten Titel dieses Beitrags lass ich heute – an diesem letzten Tag vor dem Heiligen Abend – mal wieder ein paar Musiker zu Wort und zu Instrument kommen und mach mir nicht selber die Finger schmutzig. Et voilá:

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Regenhunde. Iggy und Tom.

Sonntag, 21. Dezember 2008 | Autor: -christian

Musikalisches und Filmisches zur Nacht. Grad läuft die CD “Rain Dogs” von Tom Waits hier auf dem Ölberg. Weihnachtsfeieresssen vorbei, Freunde gesehen, gesprochen, zusammen gekocht und zusammen gelacht. Alle weg, leere Gläser, volle Aschenbecher, leere Espressotassen und Chaos in der Küche. Egal, mach ich morgen. Der Tom singt nun bei einem letzten Glas Rotwein und ich höre im zu. Welche Platte wäre besser geeignet?

Und direkt noch einen hinterher, keine Musik, sondern der Iggy und der Tom.

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Hier scannen sie selber…

Freitag, 19. Dezember 2008 | Autor: -christian

Uahgrs, ich habe es getan. Ich war im neuen Saturn. Das erste Mal. Wegens eines CD-Kaufs. Und ich schwöre, ich tue es nie wieder. Aber ich war entsetzt, da mein alter Lieblingsplattenhändler, sozusagen der Musikdealer meines Vertrauens, die Tore geschlossen zu haben scheint. Oder kann mir einer erklären, wo denn bitte ELPI hin ist? Schon traurig genug, dass die von der Herzogstraße in die unsagbare Rathausgalerie gezogen sind oder ziehen mussten. Aber da laufe ich eben in jene Galerie und da wo ich ELPI verortete, war nix mehr. Oder ich war einfach zu sehr im Einkaufsstress, und habe mich im Flur geirrt. Jeglicher Hinweis wird dankend angenommen!

Nun ja, ich also verwirrt und ensetzt, da bin ich also in den Saturn. Schöne Platte von Miles Davis als Geschenk gekauft und mich direkt noch mit ‘ner Charlie Mingus belohnt. Da gehe ich also zur Kasse und denke mir, sauber, wieso stehen 234 m lange Schlangen an den Kassen links und rechts und keiner steht inne Mitte? Taper also freudig in die Mitte und was muss ich sehen: Selbstscannerzahlereinpacknixdankeschönkassenautomaten. :-X Ne, iss klar. Ich such mir meinen Kram mangels Verkäufer ja eh schon selber zusammen. Da kann ich doch auch noch den Kassiererjob machen! Kein Ding, lieber Saturn, mach ich doch gerne. Deshalb gibt es auch keinen nur noch wenige Plattenläden im Tal. Wegen so einer Scheiße! Ich also mich dann brav in die Schlange gestellt, denn den Gefallen tue ich denen nicht. Und dann mal beobachtet. Da hüpfen so drei Mitarbeiter um die vier Selbstzahlerkassen und helfen den Leuten. Halt, nein, sie helfen denen nicht, sie versuchen zu helfen. Das System ist anscheinend nicht sonderlich ausgereift. Keiner von den Leuten, die es mit tatkräftiger Unterstützung versucht haben, haben ihren Bezahlvorgang erfolgreich abgeschlossen. Alle standen nach dem erfolglosem Versuch an einer der Kassen mit Menschen dahinter.

Und da war Bombenstimmung, kann ich euch sagen. :-D Und zu allem Überfluß hat eine solche Selbstscannerkasse noch eine Ampel oben angebracht: Grün – Gelb – Rot. Und je nach Verwirrungszustand des System blinkt es lustig in allen Farben und teilt den Umstehenden mit, das der jeweilige Kunde Kassierer wohl grad zu blöde ist, das System zu bedienen. Nach 15 Minuten Wartezeit hatte ich dann auch meine beiden CDs bezahlt und war wieder draussen. Und da bleibe ich auch. Soviel steht fest.

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Es begab sich aber zu der Zeit…

Mittwoch, 17. Dezember 2008 | Autor: -christian

Tannenzweig - © Fabisiak Emmanuel via SXC…das der Ölbergblogger sein Heim weihnachtlich verschönern wollte. Und ein jederman ging in dieser Zeit los, um Tannenschmuck zu kaufen klauen, ein jeder in seinen Baumarkt Wald. Da machte sich auf auch der Ölbergblogger aus Wuppertal, damit er Tannenschmuck schlagen konnte mit dem Beile, seiner vertrauten Axt. Und als er dort war, kam die Zeit, das er die Axt schwingen musste. Und so schlug er seinen Tannenschmuck, einen schicke Nordmanntanne, packte sie in einen Sack und legte sie auf seinen Rücken. Und es waren Förster in dem Walde, die hüteten ihre Tannen. So sprach die Engel der Obrigkeit zum Ölbergblogger: Sollen wir den einpacken?

…Hornbach. Nordmanntanne. 16,53 EUR. Keine Axt. Kein Wald. Keine Förster. Alles Mumpitz. Aber schöner Baum. Gerade. Steht im Wohnzimmer.

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Stilblüten aus deutschen Landen. Heute: Patenschaften.

Sonntag, 14. Dezember 2008 | Autor: -christian

Am heutigen Sonntag mal wieder eine Stilblüte, die gerade passend zur Weihnachtszeit ist, wie ich finde.

Da wird man ja auch immer mit den Spendenbriefen überhäuft, spenden hier, spenden da, Patenschaft hier, Patenschaft da… Halt! Moment! Stop! Patenschaft? Da muss man sich schon genau überlegen, für wen man denn eine Patenschaft eingeht. Und man muss sich überlegen, was bin ich eigentlich. Und wie wirkt das auf andere? Ist das denn überhaupt so politisch korrekt? Oder gesellschaftlich? Oder überhaupt? Ich meine, Du kannst halt als alter rechter Skinhead nur relativ schwer eine glaubwürdige Patenschaft für ein kleines Kind aus Afrika wahrnehmen!? Oder als überzeugter SUV-Fahrer, der das Ding auf Maissprit hat umrüsten lassen, eine Patenschaft für ein Stück Regenwald oder so?! Wozu sowas führen kann, hat mal wieder mein Freund Michael im Frankfurter Zoo dokumentiert. Ist ein bisschen schwer zu lesen, was da neben dem roten Schriftzug “Klein” steht, aber ihr schafft das schon. Meine Meinung: Knapp daneben, liebe Kleins. Das muss besser geübt werden, da geht noch mehr! In diesem Sinne: Schönen Sonntag.

Mangalitzaschwein - © Micheal Vogel

Nachtrag: Da habe ich doch grad mal nachgeschaut, was denn so ein Mangalitzaschwein überhaupt ausmacht. Flugs bei, großen G danach gesucht und siehe da: Lecker und begehrt, die Dinger. Man beachte die Suchergebnisse der ersten Seite und deren inhaltliche Ausrichtung. Meine Meinung revisited: Liebe Kleins, das geht doch auch weniger offensichtlich, oder?

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