Kopfgerät = Wunderlich!

Dienstag, 04 November 2008, 18:38 | Autor:

Irgendwie glaube ich manchmal, ich bin zu wenig trendy für diese Welt. Da rennste also so einfach mal mir nix, dir nix durch die Stadt und stehst an einer x-beliebigen Fußgängerampel. Und vor Dir steht einer, der ist wild am gestikulieren, redet, macht und tut. Und Du schaust Dich um: Keiner neben ihm, keiner vor ihm, aber vielleicht ein kleiner Mann in ihm? Kleiner Sprung in der Untertasse des Lebens? Bisken dunkel im Oberstübchen? Ist ja auch nicht schlimm, passt schon.

Dann fällt Dir aber auf, der Kerl blinkt dazu noch aus dem Ohr. Und Du willst schon Scully und Mulder anrufen, da fällt es Dir siedendheiß ein: Willkommen in der modernen Kommunikationswelt. Nix Ballaballa, nix wunderlich, nee, ein Kopfgerät.

Und ich bin echt froh, das ich mir mein Telefon noch immer mit meinem Arm und der dazugehörigen Hand einfach an mein Ohr halte. So. Schluss.

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3 Kommentare

  1. 1
    Frank 

    Also, ich kenne ja noch die Zeiten ohne Handy. Ich habe geschlagene fünf Jahre gebraucht um diese Geräte zu akzeptieren. An die Freisprecher werde ich mich allerdings nie gewöhnen.

  2. *meld*, hier, ich auch. Da musste man pünktlich zu Verabredungen kommen, konnte einfach mal so durch die Stadt laufen etc. Großartig war das.

  3. 3

    Heutzutage hat doch jeder ein Handy mit einer Freisprechanlage, die er dann mehr oder weniger nutzt. Wenn ich mit meinem Handy telefonieren dann nur mit der Hand. Mein Knopf im Ohr liegt zu Hause und wird eigentlich nie benutzt. Willkommen in der Zukunft.

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