Google Chrome. Versteh ich nicht!
Sonntag, 07 September 2008, 14:52 | Autor: -christian
Nachdem nun Google seinen eigenen Webbrowser auf den Markt geworfen hat, lese ich allerorten von der Datensammelwut dieses Browsers, wie unverschämt das alles ist, wie viele Daten die denn noch sammeln wollen und so weiter und so fort. Was habt ihr denn erwartet? Dieses Verhalten kennen wir doch alle schon seit langem, das ist doch nun mal eine Konstante bei Google. Die sammeln eben genau so viele Daten, wie ihnen die Nutzer der Dienstleistungen zur Verfügung stellen. Warum sollten die dieses ändern, damit verdienen die schließlich Geld. Interessant ist, dass es Google anscheinend immer noch schafft, sein “Good-Guy-Image” weiterzutransportieren. Klar, da wird in Blogs geschrieben und gewettert, aber heruntergeladen wird das Ding trotzdem. Und installiert. Und benutzt. Tolles neues Stück Software. Und schick ist es auch noch. Und schnell. Willkommen als neuester Zuträger von Informationen zum Google Grid.1 Darüberhinaus dann auch noch Google Analytics im Blog eingebunden haben – aber Chrome, nee, das geht gar nicht. Konsequent.
Was ich viel schlimmer finde, ist die Tatsache, dass ein Konzern ein Stück Software auf den Markt rotzt wirft, welches absolut unausgereift ist. Millionen von Internetnutzer laden sich das herunter und verwenden es. Denn die Betas von Google waren doch immer in Ordnung, oder? Das was Google da jetzt auf den Markt gebracht hat, ist aber weit von dem entfernt, was man produktiv einsetzen sollte. Da werden fast täglich Sicherheitslücken entdeckt, die so gravierend und dumm sind, dass einem die Haare zu Berge stehen. Aber vielleicht hilft ja ein durch Google Chrome geknacktes System zur Erkenntnis, doch lieber die Finger davon zu lassen und auf die mannigfaltigen Alternativen aus dem “echten” OpenSource-Bereich zurückzugreifen.
Just my 5 ct.
- Beitrag aus dem Jahr 2004 – lustig, nicht wahr
[↩]
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Da bin ich doch froh sturer Opera Benutzer zu sein.