Die amerikanische Kaffeeseuche
Samstag, 14. Juni 2008 | Autor: -christian
Es gibt ja Leute, die schwören drauf. Ich nicht. Ich muss gestehen, dass ich den Laden auch erst vor ca. vier Wochen bewusst wahrgenommen habe. Ich bin zwar zuvor schon ca. 12.000mal dran vorbei gelaufen, aber niemals habe ich gesehen, dass Wuppertal einen Starbucks hat. Und nun weiß ich es. Und ich mag es nicht, ich mochte es noch nie, selbst dann nicht, als nur in den schicken Großstädten so ein Laden existierte. Ich meine, hey, überteuerter Kaffee, der noch nicht mal wirklich besonders gut schmeckt. Und das ganze dann als FrappiatotrallalamitKaramellSirup für entspannte 36,76 €?! Nein, ich mag den Laden nicht. Nein, ich bin nicht antiamerikanisch. Ich hab nur was gegen diese Ketten! Egal, was sie verkaufen und wie sie heißen. Und es ist mir auch egal, wo sie herkommen. Da rennen die Massen Starbucks die Bude ein, koofen wie blöde die teuer Plörre und denken, sie hätten den Gral des Kaffee gefunden. Das es in WuTal schon lange sehr gute Läden gibt, wo man guten Kaffee bekommt, ist ihnen bis dahin nicht aufgefallen. Ob das nun auf Kaffee spezialisierte Gastronomen sind oder einfach Kneipen, die einen guten Barista haben.
Das ist genau wie mit diesen Baguetteverkäufern. Daß man in Deutschland an jeder Eck-Bäckerei ein ähnlich gut belegtes Baguette bekommen kann, als bei den U-Bahn-Baguetteverkäufern, fällt dabei keinem auf. Naja, das Brot hat halt nicht so einen stylischen Namen, sondern heißt dann einfach “Vollkornbaguette”. Und das ist eben einfach nicht hipp. :roll:
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Wie schon in der kleinen, aber feinen, Blogosphäre in Wuppertal zu 



