Da man sich ja immer ein wenig auszieht, wenn man so ein Blog betreibt, will ich das auch mal wieder ein Stückchen tun. Eines meiner Hobbys ist das sog. Free-Climbing, ein toller Sport, wie ich finde. Ich sitz hier zwar auch auffem Berg, aber leider nicht auf so einem. Ich will auch!!!!
Ist das nicht fantastisch anzusehen? Gut, ich gebe zu, die beiden Damen sind Talent technisch meilenweit von mir entfernt – und ich meine nicht hinter mir – großes Kino. Da möchte ich auch gerne mal hin. *sigh*
Der Ölberger ansich ist ja wirklich ein offener, hilfsbereiter Mensch. Vor drei Tagen waren Freunde von mir hier, die meine Umzugskartons abgeholt haben, da sie diese alsbald benötigen. Und während wir da so werkeln und den Kartonquatsch in’s Auto packen, kommen Leute, die die Bemühungen gesehen haben, auf die Straße und fragen, ob denn noch mehr benötigt werden, sie hätten noch ∞ Kartons. Gesagt, getan, in’s Auto gepackt. Das werden jetzt wahrlich genug Kartons für den Umzug sein. An dieser Stelle nochmals stellvertretend: Dank!
Ich bin ja stolzer Besitzer eines wirklich tollen Internetradios – eine famose Sache. Und da es dort ungefähr 11.000 Radiosender gibt, ist Abwechslung garantiert. Und so bin ich auf meinen neuen Lieblingssender gekommen, nämlich Phantom 105.2, ein kleiner und feiner Radiosender aus Dublin, Irland. Sehr schöne Musikauswahl (nach meinem Geschmack) und ein kleiner Bezug zu einer meiner favorisierten Urlaubsgegenden.
Ich surfte also mal so deren Webseite an und bin dann dort über einen Sampler gestolpert, der kleine irische Bands featured. Nicht lang nachgedacht, kostet nur 9,99, und gekauft! Und was soll ich sagen, kann ich euch nur an Herz legen. Eine sehr geile Scheibe, rockt, ist ruhig, gute Sänger(innen) und richtig feine Musik aus der kleinen und feinen irischen Subkultur (musikalisch betrachtet). Wer also mal was neues entdecken möchte: Kaufen! Und nein: Ich bekomme keine Provision.
Da dachte ich mir heute: Schön am Schreibtisch sitzen, ein paar Dinge abarbeiten, ein Projekt fertigstellen und nur noch ein paar Nacharbeiten und sonstiger Bürokram. Hört sich gut an, oder? Aber, wie sollte es auch anders sein, der neue Mieter unter mir hat heute beschlossen, seine komplette Wohnung klein zusägen und 23489 Löcher zu bohren. So kommt es mir zu mindestens vor. Der Boden wackelt, es ist laut, es vibriert, ich versteh nix am Telefon und bin einfach nur noch genervt. Jaja, ich weiß, muss man machen, aber irgendwie geht es mir heute auf den Keks. Aber gewaltig! In diesem Sinne, schönes Wochenende.
Ach ja: Wer von euch noch nix vorhat zum Endspiel (wobei ich befürchte, so viele werden es nicht sein), der kann ja mal im MoehBlog vorbeischauen. Da gibbet einen Tipp zur Endspielgestaltung.
Jau, da bin ich ja in meinem ursprünglichen Artikel zur Currywurstproblematik hier auf dem Ölberg, der interessanterweise anscheinend offene Türen eingerannt hat, von engola von oelbergisch auf den kleinen Imbiss auf der Hochstraße aufmerksam gemacht worden. Und was soll ich euch sagen: Ja, ich habe meinen Currytempel hier auf, oder zu mindestens, am Ölberg gefunden. Eine gute Wurst, handgeschnitten, guter Currymix und eine schöne, wie mir scheint, sogar selbstgemachte Soße. Dazu ein Stück Brot und fertig ist die Laube. Schön scharf und fruchtig, so muss das sein, so macht das Spaß. Der Inhaber ist zwar nicht gerade konziliant, aber fix unterwegs und das ist schließlich die Hauptsache. So, und nun Ihr!
Sicherlich. Ein großes Konzerthaus wäre interessant. Sowohl für die lokale Wirtschaft als auch für den Standort Wuppertal. Vielleicht. Große Namen, große Künstler oder solche, die es werden wollen. Aber nachdem ich den Artikel von Moehli gelesen habe, bin ich ein wenig ins Grübeln gekommen. Das hört sich alles gut an und sicherlich würden auch viele Wuppertaler “HIER” schreien. Aber ich denke, man sollte viel eher zuvor Energie und damit auch Geld in die “kleine” Kultur stecken. Es gibt in Wuppertal und Umgebung viele lokale Bands, private Institutionen und Veranstaltungsorte, die versuchen, ein vielfältiges Programm zu entfalten. Diese Anstrengungen sind es, die einen Standort interessant machen und auch weitere Künstler anziehen, hierher zu kommen und hier eben auch etwas zu machen. Ja, es sind nicht die großen Namen, aber es sind die Leute mit Herz, die allabendlich die Bewohner dieser und der umliegenden Städte dazu bringen, ihre Couch zu verlassen und durch ihren Besuch in der Szene etwas für die Szene zu tun. Einfach da sein, Kultur genießen und gleichzeitig schaffen. Das ist wichtig und sollte nicht vergessen werden. Eine Szene hat sich noch nie von “oben” gebildet, sondern ist immer das Ergebnis einer Bewegung, welche von unten kommt. Und wenn sich so etwas herumspricht, entfaltet es einen Sog, der immer mehr Leute auf diese Ecke und ihre Möglichkeiten aufmerksam macht.
Wie ich ja schon vor einiger Zeit berichtete, ist die Union der Helden eines meiner momentanen Projekte. Und da gibbet seit ein paar Tagen ein nettes Video einer Pecha Kucha-Präsentation, welche die Entstehungsgeschichte, die Zielsetzung und die Umsetzung beleuchtet.
Wobei ich hier Arne einen Rüffel erteilen muss, alle Partner werden genannt, nur die technische Umsetzung wird nicht gewürdigt. Jaja, die Arbeit im Hintergrund wird immer vergessen. Aber das ist man schon gewöhnt… :-?
…tun Not. Ich bin grad terminlich eingespannt und muss doch am Rechner sitzen. Draussen ist feinstes Wetter, das Fenster ist weit auf und eigentlich ist mein Arbeitsplatz richtig schön. Aber ich habe keine Vorhänge für den Nachmittag. Da lugt die gute Sonne nämlich direkt zum Fenster rein und scheint mir mitten auf den Kopf. Das ist ja eigentlich ganz fantastisch, wenn man dabei noch was auf dem Bildschirm erkennen könnte. Kann man aber nicht. Und so muss ich mal die Vorhangläden der Stadt unsicher machen. Bis neulich.